Kelly Cook
Sexgeschichten
Das Sex Abenteuer für eine Nacht
Sie kannte seinen Vornamen – ja… und sein Sternzeichen. Dass sie darüber sprachen, hatte sich einfach so ergeben.
Nun hatte sie die Nummer seines Zimmers und machte sich auf, es zu finden. Es lag am ganz anderen Ende des Hotels – sie durchquerte mehrere Flügel, immer einen Blick nach rechts und links, um den Raum nicht zu verfehlen. Die Flure waren menschenleer – kein Wunder; es war bereits 1:30 Uhr. Vorbei an der Lobby des Hotels, traf sie auf ein Paar, welches in den Ledersofas mehr hing als saß. Sie hatte ein weißes Kleid an – tatsächlich, es war ein Hochzeitspaar. Die beiden sahen nicht gerade munter aus und eigentlich auch nicht wirklich glücklich.
Sie eilte mit gesenktem Blick schnell an ihnen vorbei – noch immer auf der Suche nach der richtigen Zimmernummer. Endlich – gefunden! Ohne weiter zu überlegen, tippte sie vorsichtig an die Tür, die sich daraufhin auch sofort öffnete. Sie hauchte ein kurzes „Hallo“ - er entgegnete auch so etwas in der Art, warf sich aber sofort wieder auf sein Bett, wo er wohl zuvor auch gelegen und mit ihr telefoniert hatte. Sie stand etwas hilflos da, zog aber dann schnell ihre Schuhe aus und kündigte an, dass sie sich nun zu ihm legen werde; da er lediglich mit seiner Unterhose bekleidet war, fragte sie: „an- oder ausgezogen“? „Egal“ - murmelte er. So behielt sie zunächst ihre Sachen an. Er legte seinen Arm um sie und begann, ein wenig an ihr herumzufummeln. „Moment“, flüsterte sie, stand auf, zog dann doch Bluse und Hose aus und legte sich wieder zu ihm. Seine Hände glitten über ihren Körper und sie spürte seinen schwerer werdenden Atem an ihrem Ohr. Sie spürte seinen Mund auf ihrem Mund, seine Zunge war fordernd, fühlte sich fremd an. Sie sah ihn an, sein Gesicht über ihrem Gesicht; sie musste es einfach anfassen. Ihre Finger glitten über seine Augen, seinen Mund; sie nahm sein Gesicht in beide Hände und sah ihn einfach an. Sie sprachen kein einziges Wort, nur ihre Körper verständigten sich wie von selbst. Als er ihr den Slip auszog, wusste sie, dass es jetzt soweit sein würde. Was sie spürte, war aber keineswegs – wie von ihr erwartet – sein Schwanz; sie fühlte seine Zunge und erschrak ein wenig, konnte sich aber schnell freimachen von schamhaften Gedanken und genoss es einfach nur, wie er sie leckte, mit der Zunge in sie eindrang und dabei sie und sich selbst in eine unaufhaltsam stärker werdende Erregung versetzte. Ihre Körper glühten bereits, wie durch Watte hörte sie die Musik aus dem laufenden MTV-Fernsehprogramm; sie krallte sich in die Kissen und versuchte krampfhaft ihr Stöhnen zu unterdrücken – einzig, um die anderen Hotelgäste nebenan nicht zu unterhalten. Sie dachte, wenn er jetzt nicht augenblicklich aufhört mit diesem einzigartigen Lecken, dann schreie ich das ganze Haus zusammen und gleichzeitig wünschte sie, dass er weitermacht, einfach weitermacht – er sollte nicht aufhören…..
Nach einer unerträglichen kleinen Ewigkeit, kniete er sich aufrecht zwischen ihre Beine, sah sie an und drang langsam mit seinem Schwanz in sie ein. Endlich …
Er war spürbar ausdauernd und so wandte sie ihm nach einer Weile ihr Hinterteil zu. So hatte sie es am liebsten – er offensichtlich auch, so dass der Ritt seinem Höhepunkt entgegen ging. Er schien dennoch sichtlich geübt, verlor noch nicht seine Kontrolle und sie hatte Mühe, ihn in ihre Macht zu bringen. Als liebevolle Gegenleistung nahm sie nun seinen Schwanz in die Hand und führte ihn an ihre Lippen.und ließ ihre Zunge um seine Spitze fahren. Sie liebkoste ihn in seiner ganzen Länge, und diesmal war er es, der es nun sichtlich nicht mehr länger ertragen konnte. Erlösend spritze sein Saft in ihr Gesicht und auf das Hotelbettlaken.
Erschöpft und schweissnass legte sie sich neben ihn, um noch eine kleine Weile mit ihm zu schweigen. Doch daraus wurde nichts, denn schnell erhob er sich, stöhnte leicht und fasste sich an den Unterschenkel. „Ein Krampf“, sagte er „hab ich öfter…“. Sie versuchte mühsam mit einigen Handgriffen, seine Wade zu entspannen, was aber nicht ganz gelang. „Ich nehme mal eine Aspirin“, schlug er vor, „vielleicht hilft es ja“. „Hmmm“ - antwortete sie nur und sah hilflos der Aktion zu.
„Kann ich noch etwas für Dich tun“? fragte sie ihn. „Nö – geht schon“.
Es war ja schon früher Morgen – sie zog sich schnell wieder an, sah ihn noch einmal an. Auch wenn er es nicht direkt gesagt hatte, so vermutet sie, dass der Augenblick für sie gekommen war, zu gehen. Sie hob ihre Hand zu einem kurzen „Tschau“ und verschwand wieder zurück durch die endlosen Flure des Hotels auf ihr Zimmer.
Sie machte kein Licht, zog sich aus und legte sich ins Bett. Sie spürte noch sein Gesicht in ihren Händen, ihr Körper spürte die Beanspruchung der vergangenen Stunde. Was hatte sie nur getan? War das wirklich passiert oder war es ein Traum? Sie betete, bitte lieber Gott, lass es kein One-Night-Stand gewesen sein und wusste gleichzeitig, dass, so leicht wie sie es ihm gemacht hatte, so anbietend, wie sie sich verhalten hatte, es keine Fortsetzung geben konnte. Sie kannte ihn nicht einmal, sie wusste nicht einmal, wo er wohnt. Tränenüberströmt spürte sie zum 100sten Male sein Gesicht in ihren Händen und wünschte sich nichts mehr, als dass er auch ihr Gesicht einmal in seine Hände genommen hätte. Denn das Gesicht,- das ist es doch, was uns so offensichtlich voneinander unterscheidet, ein Gesicht sagt soviel, Freude und Leid – einfach alles. Ihren Körper hat er einmal spüren wollen – ihr Gesicht nicht; vielleicht hat er es heute schon vergessen….

